Was ist eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)?
Eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) – auch Vertraulichkeitsvereinbarung genannt – ist ein rechtsverbindlicher Vertrag, in dem sich eine oder beide Parteien verpflichten, geteilte Informationen geheim zu halten. Sie benennt eine offenlegende Partei (die Informationen preisgibt) und eine empfangende Partei (die sie schützen muss) und legt die Regeln dafür fest, wie diese vertraulichen Informationen verwendet werden dürfen.
Zu einer NDA greift man, bevor man einem Investor eine Idee präsentiert, einen Auftragnehmer beauftragt, eine Übernahme prüft oder einen Mitarbeiter einarbeitet, der sensible Daten zu sehen bekommt. Die Vereinbarung ist die Grundlage für jede Beziehung, in der Geschäftsgeheimnisse, Finanzdaten, Kundenlisten oder Produktpläne den Besitzer wechseln.
Eine Geheimhaltungsvereinbarung wirkt wie ein Regelwerk für Vertrauen: Sie erlaubt es zwei Parteien, offen zu sprechen, weil beide genau wissen, was weitergegeben werden darf und was nicht. Richtig aufgesetzt schützt sie Sie wirklich; bleibt sie vage, lässt sie sich genau dann nur schwer durchsetzen, wenn es darauf ankommt.


